SAPHIR Hannover:
Selbstbestimmt am Arbeitsmarkt Partizipieren – Handlungsorientierte Inklusion  in der Region Hannover

Projekt SAPHIR Hannover: Selbstbestimmt am Arbeitsmarkt Partizipieren – Handlungsorientierte Inklusion in der Region Hannover

Am 1. Juni 2015 startete das Projekt SAPHIR Hannover mit 9 neuen Mitarbeiter / -innen, um in den nächsten drei Jahren arbeitsuchende, schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte bei ihrem Weg zu einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz pro-aktiv zu unterstützen und zu begleiten. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfond und federführend durch das Jobcenter Region Hannover und die Agentur für Arbeit Hannover in Zusammenarbeit mit der Region Hannover durchgeführt.

Die Annastift Leben und Lernen gGmbH freut sich das Projekt SAPHIR Hannover durchzuführen und Arbeitgeber / -innen und Arbeitnehmer / -innen vor, während und nach der Beschäftigungsaufnahme persönlich und sehr individuell zu begleiten. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Arbeitgeber / -innen, die schwerbehinderte Menschen oder denen Gleichgestellte beschäftigen möchten, mit Informationen und Hilfestellungen aus einer Hand zur Seite zu stehen und vermeintliche Hürden für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen abzubauen

Für 240 Teilnehmer / -innen werden neue Möglichkeiten und Perspektiven erarbeitet, um langfristig am Arbeitsmarkt zu partizipieren; Arbeitgeber / -innen werden qualifiziert beraten und die Inklusion in der Region Hannover gefördert.

Ein wichtiger und außergewöhnlicher Bestandteil des Projektes ist der Einsatz der Methode Kunst. In einem dreitägigen Workshop bei „einfach genial“ in Langenhagen lernen die Teilnehmer / -innen ihre eigenen Stärken und Ressourcen kennen und neue Potentiale werden aufgedeckt. Über die künstlerischen Aktivitäten wird ein einzigartiger Zugang zu Potentialen und Ressourcen der Teilnehmer / -innen geschaffen.

Herr S. lernte das Projekt SAPHIR Hannover und das Team bereits als Teilnehmer kennen: „Das ist etwas ganz anderes, wie alles, was ich bis jetzt gemacht habe. Man hat immer jemanden als Ansprechpartner und ich fühl‘ mich als Mensch ernst genommen, das ist auf Augenhöhe hier!“

Interessierte, arbeitslosgemeldete, schwerbehinderte Menschen sollten ihre(n) Arbeitsvermittler/in oder ihre(n) persönlichen Ansprechpartner/in im Jobcenter auf die Möglichkeit einer Projektteilnahme ansprechen.

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